Gestern haben wir unser schönes Holzhäuschen nach 10 Tagen, die sich angefühlt haben wie 2 oder 3, leider schon wieder verlassen. Es verabschiedete sich von uns eingeschneit und bei schönstem Wetter.

Weiter ging es in Richtung Südosten, wo wir die restlichen Tage unseres Urlaubs verbringen werden. Auf dem Weg zu unserer zweiten Unterkunft hatten wir zwei Zwischenstopps eingeplant. Der erste war am Flugzeugwrack in Sólheimasandur. Der ca. einstündige Fußmarsch dorthin führt immer gerade aus über schwarzes Gestein bis hin zum Strand, wo das Wrack eines 1973 notgelandeten US-Navy Flugzeugs liegt. Auf dem Weg dorthin hatten wir wieder alle Wetterlagen, die so denkbar sind: von Schneesturm bis Sonnenschein war alles mit dabei.


Dort angekommen, war der Schneesturm gerade über uns hinweggezogen und es erwartete uns eine Stimmung der ganz besonderen Art.


Auch Drohni durfte mal wieder eine Runde fliegen, da es, nachdem es aufgehört hatte zu schneien, auch tatsächlich mal relativ windstill wurde. Leider musste sie diesen Flug teuer bezahlen, denn bei dem Versuch ins Innere des Wracks zu fliegen, hat sie sich zwei Propeller gebrochen. Arme Drohni, die macht ganz schön was mit mit mir und überhaupt scheint dieser Urlaub meiner Technik nicht besonders wohl gesonnen zu sein. Belohnt hat uns Drohni aber dennoch mit dieser Luftaufnahme des Wracks.
Als nächstes ging es ins kleine Städtchen Vík í Mýrdal, das an der Südküste Islands gelegen und für seinen schwarzen Sandstrand und die schroffen Felsformationen vor der Küste bekannt ist.
Sandra und Simone hatten hier einen Ausritt mit Islandpferden gebucht. Ich schnappte mir solange meine Kamera und machte einen ausgiebigen Strandspaziergang. Man muss nur aufpassen, dass man nicht zu nah ans Wasser geht, da die Strömung hier sehr stark und unberechnend sein kann.


Abends bezogen wir dann unser zweites Quartier, das noch ruhiger und abgelegener war als das erste.


Nur schnell die Koffer reingebracht und zu Abend gegessen und dann ging es für Sandra und mich auch schon wieder los zu einer nächtlichen Expedition zur ca. 2h entfernten Gletscherlagune Jökulsárlón und dem danebenen gelegenen Diamond Beach. Die Nacht war nämlich klar und so erhofften wir uns ein weiteres Mal, die Chance auf Polarlichter.
Und wir wurden nicht enttäuscht…




